Fossile Eiche

Gewicht
0,798 kg
Abmessungen
L 19,5, B 14,5, H 2,5 cm
seltenes Fundstück aus dem Unterallgäu am Kohlberg bei Oberkammlach. Diese Eiche wuchs noch als die Dinos ihre Pfade durch die Tropischen Wälder zogen. Ja, im Jura waren Eichen in Subtropischen Gefilden beheimatet. Das sind nun mal ca. 145 Millionen Jahre her. Diese Eiche ist wohl in ein saures Gewässer gefallen, einem mit Kieselsäure gesättigten Sumpf. Dort sank sie, gesättigt durch das saure Wasser langsam auf den Boden des Gewässer. Nun folgten auch damals Veränderungen des Klimas , es wurde trocken, es wurde sehr kalt, Gebirge türmten sich auf, Flüsse veränderten ihren Lauf. Die Eiche hatte nun genug Zeit um mit der Kieselsäure ( Quarz ) zu versteinern, so das sich die Holzstruktur noch erhalten ließe. Nun kamen die Eiszeiten und ihre Gletscher. Die Gletscher schürften am Boden die zu Stein gewordenen Ablagerungen der einstigen Gewässer ab und Gletscherflüsse lagerten diese in Tälern und Deltas wieder ab. Unsere nun versteinerte Eiche ging mit den Flüssen weiter auf Wanderschaft und blieb irgendwann nach der letzten Mindeleiszeit an einer Flußbiegung liegen. Abgerollt wie es sich für einen Flußkiesel gehört.